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Schon mal einen Brand gelöscht, einen Wassereinbruch auf See gehabt. Oder wer musste schon mit der ausgelösten Rettungsweste bei Seegang in eine Rettungsinsel einsteigen? All das konnten jetzt 17 Mitglieder des Segel Clubs Rüsselsheim 03 in Neustadt in Ostholstein vollkommen stressfrei bei der Marine üben. 
Bessere Vorraussetzungen als im "Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine" kann man sich kaum vorstellen. Neben dem Abschießen von Seenotsignalmitteln und dem Wissen um die richtige persönliche Sicherheitsausrüstung, übten wir Rüsselsheimer mit Anderen aus ganz Deutschland  in der größten Brandhalle Europas den Umgang mit den verschiedenen Feuerlöscher Systemen. Flüssigkeitsbrände, Feststoffbrände und eine Hubschrauberattrappe mussten in kürzester Zeit gelöscht werden. Jeder Teilnehmer konnte dies am Objekt üben. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Im nächsten Schritt mussten wir in einem so genannten Lecktorso, durch verschiedene Lecks eindringende Wassermassen bändigen, die Leck's mit Kissen und herumliegenden Holzteilen stopfen, soweit, das eine Pumpe die dann noch eindringenden Wassermengen heraus pumpen kann. Die Krönung des eineinhalbtägigen Lehrgangs war im Wellenbad des Ausbildungszentrums den Umgang mit Rettungsweste und Rettungsinsel zu üben.  
Im Wellenbad der Marine warteten 2 Rettungsinseln auf uns. Die eine für zehn Personen, wie man sie auf großen Schiffen fährt, die andere für vier Personen - die typische Größe für Sportboote.  Nach dem Wurf ins Wasser und dem Zug an der Auslöseleine füllen sich die Rettungsinseln. Das Einsteigen in die Rettungsinsel beim künstlich erzeugten, etwa einen Meter hohen Seegang ist schwieriger als erwartet - wohl halbwegs der Realität entsprechend, die uns auf See erwarten dürfte. Der Sprung von Bord einer Yacht direkt in die Rettungsinsel dürfte wohl der sicherere Weg sein. Mit sechs bzw. zehn Personen auf engstem Raum in den geschlossenen Inseln, fast hermetisch gegen die See abgeschlossen, fällt das Atmen schwer. Der Seegang tut ein Übriges. Wir bekommen eine halbautomatische Schwimmweste verpasst und springen  ins Wasser. Auf Zug bläst sich der Rettungskragen auf. Theoretisch gewusst, praktisch aber eine hautnahe Erfahrung. Nächste Übung: Wir klettern über ein Rettungsnetz an der nachempfundenen Bordwand dreieinhalb Meter hoch auf eine Plattform. Mit einem mutigen Sprung ins wellengepeitschte Becken testen wir nun unsere persönliche Ausrüstung ob diese funktionstüchtig ist.  15 Sekunden sind eine Ewigkeit, bis sich die Automatikweste öffnet. Wir lernen, wie wir uns im Wasser verhalten müssen und uns gegenseitig helfen können , ebenso, wie wir im Wasser auf uns aufmerksam machen können. Auch eine simulierte Hubschrauber Abbergung wurde uns gezeigt. Vollkommen ausgepowert und geflasht reisen die Rüsselsheimer zurück, in der Hoffnung all das Gelernte niemals anwenden zu müssen. Ganz großes Dankeschön an die Jungs der Marine, die uns zeigten wie man auf See überleben kann!

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