Regattaberichte
Abendstimmung Stubbekøbing

 

Vor dem Start

Ein Hallo vom Regattateam! Die Crews sind im Yachthafen Burgtiefe auf Fehmarn angekommen und haben die Yachten für die Regatta vorbereitet. Anmeldung, anbringen der Startnummern und Regattastander. Da alle Crews zeitig im Hafen und alle Arbeiten erledigt waren gingen einige noch joggen und baden in der Ostsee.brrrrr
Um 19 Uhr war das Skippermeeting mit letzten Infos für den morgigen ersten Start. Die Startzeit für die erste Gruppe ist um 9 Uhr. Klaus startet mit der Blue Lady Crew um 9:10 Uhr. Heiko und Stefan starten um 9:30 Uhr. Vielleicht klappt es morgen den Start live auf Facebook zu übertragen oder ihr schaut die Live Web Cam www.strandburg.com/live-cam/
Der Wetterbericht spricht von knapp 10 kn Wind aus Ost. Heißt also gegenan kreuzen. Die Crews sind voll motiviert und positiv eingestellt. Schaun mer mal was morgen geht.
Gute Nacht
Klaus

 

1. Tag: Von Burgtiefe nach Gedser

Es geht los, erste Wettfahrt…. Endlich wird es Ernst!
Bei Sonnenschein und 8 Knoten aus Ost-Süd-Ost geht es für die Crew der Blue Lady um 9:10 Uhr vor dem Südstrand von Burgtiefe an den Start, mit etwas Luft zum Nullstart geht es auf die Regattabahn, es wird ein langer Kreuzkurs bis zum Ziel an der Tonne Schönheiders Pulle. Wichtige Dinge sind zu beachten: Zum einen ein in den Wetterberichten vorhergesagter Winddreher um ca. 13 Uhr von Ost-Süd-Ost auf Ost bis Ost-Nord-Ost und Windgeschwindigkeiten bis 15 Knoten gegen 15 Uhr 30. Der andere wichtige Faktor bei der Planung der Taktik ist ein kräftiger Strom bis zu 1,2 Knoten in den Fehmarnbelt hinein, Richtung Nord-West. Auch für die Crews der Thats Life und der Offshore wird es um 09:30 Ernst, beide starten im vorderen Teil ihrer Startgruppe und gehen auf den Kreuzkurs. Nach einer Besprechung der Taktik am Vorabend mit allen SCR03 Skippern, entscheiden sich die 3 Vereinsboote für unterschiedliche Taktiken.

Das Regattafeld verteilt sich über viele Seemeilen. Schwierig einzuschätzen wie man im Feld platziert ist. Auf der Blue Lady gibt es Probleme am Grossschottraveller, die aber notdürftig repariert werden können. Bei der Offshore wird über durchrutschende Schoten auf den Winschen geklagt, aber es wird weiter engagiert gekreuzt. Auf dem Weg stellt die Offshore Crew fest das die starke Strömung Ihnen Schwierigkeiten macht ihre geplante Taktik erfolgreich umzusetzen. Für die Crews der Blue Lady und der Thats Life kommt der vorhergesagte Winddreher passend zur gewählten Taktik und kann gut genutzt werden. Bei immer stärker werdenden Wind, muss noch wenige Meilen vor dem Ziel mit dem reffen begonnen werden, um die Boote unter Kontrolle zu halten und schnell zum Ziel zu kommen. Andere Regattateilnehmer scheuen das und zahlen mit etlichen Sonnenschüssen dafür und werden langsamer. Vor der Zieltonne kommt das Regattafeld wieder zusammen und erste Einschätzungen des Erfolgs der Taktik werden möglich. Die Thats Life geht im vorderen Drittel des Regattafelds über die Ziellinie. Gefolgt von der Offshore und der Blue Lady.

Ein traumhafter, aber auch harter Regattatag mit vielen Wenden geht zu Ende, gesegelte Zeiten von 5h bis teilweise über 8 h kosten viel Energie, aber es wird nach dem anlegen in Gedser trotzdem ausgiebig gefeiert. Nach der Skipperbesprechung um 19 Uhr wird gekocht und gegessen, dann werden die Ergebnisse der Wettfahrt am Wohnmobil der Regattaleitung veröffentlicht. Gute Nachrichten für die SCR 03 Segler: Blue Lady 2. Platz in Ihrer Gruppe B, Thats Life 3. Platz in Gruppe D und Offshore 5. Platz in Gruppe D. Solider Ausgangspunkt für eine HessenCup Verteidigung.
Morgen geht’s dann nach Stubbeköbing


Viele Grüße von den drei SCR 03 Vereinsbooten,
Heiko

 

2. Tag: Von Gedser nach Stubbekøbing

Heute ging es von Gedser nach Stubbekøbing. Wie schon gestern hatten wir heute wunderbares Segelwetter: Der Wind kam aus ONO, anfangs mit 9-11 Knoten, am Nachmittag frischte er dann auf 14-16 Knoten auf. Die Sonne zeigte sich den ganzen Tag. Es wurde hoch am Wind gesegelt, mit 8-10 Knoten Geschwindigkeit. Das gesamte Feld war früh wie nie in Stubbekøping. Das sind Segeltage, an die man noch lange denken wird!
Bereits auf der Startlinie wurde um die beste Startposition gekämpft. Besonders Ralf hat mit der That's Life einen Hammerstart hingelegt, indem er mit Backbordbug die Startlinie entlang fuhr, somit Wegerecht gegenüber den meisten anderen Booten der Startgruppe hatte, mit dem Startsignal tauchte er sekundengenau in die Startlinie ein und dominierte die Startgruppe D vom Start bis ins Ziel. Die That's Life fuhr einen sensationellen 1. Platz ein, gegen starke Konkurrenz. Als drittes Boot im Ziel, wurde nach gerechneter Zeit ein souveräner Vorsprung von knapp 4 Minuten herausgefahren. Noch sensationeller war heute das Ergebnis der Blue Lady. Nicht nur, dass auch die Blue Lady auf den ersten Platz der Gruppe B fuhr, sie war auch First Ship Home. Oder anders ausgedrückt: An der Zieltonne hätte Klaus funken können: "Schiff vor uns: niemand, Schiff hinter uns: alle". Der Vorsprung nach berechneter Zeit gegenüber dem Gruppenzweiten betrug beachtliche 12 Minuten.

Ob das der tatsächliche Funkspruch war oder nicht, können wir aus der Perspektive der Offshore nicht beurteilen, da wir zu diesem Zeitpunkt noch auf der hohen Kante saßen und um eine gute Platzierung kämpften. Leider kam heute für die Offshore in Gruppe D nur ein achter Platz nach berechneter Zeit zustande. Wir sehen das Ergebnis gelassen und werden in den folgenden Wettfahrten alles tun, dass es unser Streichergebnis wird. Unterm Strich liegen wir nach zwei Wettfahrten auf Hessencup-Kurs, mit der Blue Lady auf Platz 1 in Gruppe B, der That's Life ebenfalls auf Platz 1 in Gruppe D (punktgleich mit Sugar und Janis) und der Offshore auf Platz 7 in Gruppe D. Aber natürlich wird erst am Schluss abgerechnet, es stehen schließlich noch drei Wettfahrten aus. Die Stimmung in den Crews ist hervorragend, was einerseits an dem genialen Segelwetter aber natürlich auch an den sehr guten Resultaten von Klaus und Heiko liegt. Auch trug das heutige Grillfest im Hafen von Stubbekøbbing - der Hafenmeister warf die Grills an, die dänische Bluesband gab wieder einen tollen Auftritt - zu der guten Stimmung im Team bei. Es gäbe sicher noch weitere interessanten Dinge zu berichten. Da wir morgen aber schon um 6:00 aufstehen müssen, um pünktlich an der Startlinie zu sein, beende ich nun den Bericht vom heutigen Tag.


Viele Grüße und eine gute Nacht wüscht Euch
Stefan von der Offshore

 

3. Tag: Von Stubbekøbing nach Warnemünde

Hallo Sailors,
Regatta kann so unmenschlich sein. Wecken war um 05:30, denn die Startzeit der ersten Gruppe war für 9 Uhr angesetzt. Soweit kein Problem, wenn man nicht noch eine Stunde Anfahrt zum Start einplanen müsste. Angesagt war heute NE Wind mit 7 bis 12 kn später vor Warnemünde sogar bis 19 kn. Also Spikurs den ganzen Tag.
Die Blue Lady mit Marijke am Steuer entschied aber zuerst mit Groß und Genua einen Amwind Kurs in Richtung 165 Grad zu segeln, um sich in eine gute Spi Position zu bringen. Nach ca 1 h war es soweit abzufallen und den Spi zu setzen. So konnte die Blue Lady an dem Großteil des Feldes vorbeisegeln und lag bei der Zwischenzeit auf Platz 5 des Gesamtfeldes. Auf den restlichen 16 Seemeilen konnte man noch zwei weitere Boote hinter sich lassen und ging erfolgreich als drittes Boot von allen über die Ziellinie. Die gleiche Taktik segelte auch die Crew der Offshore , die nach einem genialen Start mt Steuermann Markus um 9:30 Uhr punktgenau über die Linie gingen und dann bereits nach 15 Minuten den Spi zog, um dann mit dem Feld das Zwischenziel, die Tonne W69 erreichten. Die ganze Zeit über wurde getrimmt um das Boot auf Geschwindigkeit zu halten. Als der Wind neben dem Fahrwasser Rostock aufzufrischen begann , kam es zu drei Sonnenschüssen, sodass man mit offenem Groß bis zum Ziel durchhielt, und damit trotzdem noch hin und wieder deutlich über 10 Knoten Geschwindigkeit erreichte. Bei der Thats Life mit Mathias am Steuer lief der Start perfekt. Nullstart! Vier andere Boote hatten sich verschätzt oder sich gegenseitig behindert und hatten einen Frühstart. Mussten also zurück und erneut starten. Wer das versäumt wird mit 60 Strafminuten belohnt.
Die Thats Life zog ebenfalls nach Luv und konnte nach ca 10 Minuten den Spi ziehen und den Kurs auf die Tonne W69 absetzen. Mehrere technische Probleme mit Umlenkrollen der Schoten und sich selbst öffnende Schäkel der Spischoten konnten gelöst werden, halten aber nur auf. Zu allem Übel musste die Crew um Heiko vor dem Verkehrstrennungsgebiet noch zwei schnellfahrenden Schiffen ausweichen. Beim Bergen des Grosssegels fiel dann noch ein Block von oben aus dem Mast. Der dann am Nachmittag auffrischende Wind bis hin zu 19 Knoten lies es zu etlichen Sonnenschüssen und einigen zerrissenen Spi's im Feld kommen. Aber alle Crews die wir sprachen fanden, das es ein fantastischer und spannender Segeltag war. Die Thats Life mit Heiko belegte den 4.Platz, die Offshore mit Stefan den 6.Platz und die Blue Lady mit Klaus den 1.Platz.
In diesem Sinne wünsche ich eine Gute Nacht!

Liebe Grüße

Heiko, Stefan und Klaus

 

4. & 5. Tag: Bergfest und von Warnemünde nach Grömitz

Legendär,
Ich denke dieses Wort wird im Rückblick diese Hessenregatta 2018 am besten zusammenfassen.
Legendär gutes Wetter, legendär guter Wind, legendär gute Schuppenfete in Warnemünde, legendär hohe Frauenquote bei den Segelcrews und legendär gute Ergebnisse des SCR 03. Der dritte Gewinn des Hessencups ist jetzt schon ziemlich sicher.
Klaus mit seiner Crew auf der Blue Lady hat einen uneinholbaren Vorsprung auf den zweitplatzierten in seiner Startgruppe und wird Sieger der Gruppe B werden. Heute schon zum zweiten Mal First Ship Home… Legendär! Zweiter, erster, erster und zweiter sind die Platzierungen in den 4 Wettfahrten. 6 Punkte. Der zweite in der Gruppe hat 16! Punkte.

Die Crew der Thats Life wurde heute erster in Ihrer Gruppe und liegt jetzt Punktgleich mit 9 Punkten auf dem 1. Platz der Startgruppe D. Hier entscheidet es sich auf der Wettfahrt von Grömitz zur Fehmarnsund-Tonne wer Gruppensieger wird. Daumen drücken. Die Crew der Offshore machte heute einen sechsten Platz in der Gruppe D und liegt damit in der Gruppe nach den vier Wettfahrten auf dem sechsten Platz. Nur ein Punkt hinter dem fünften Platz. Da ist morgen noch die Möglichkeit vorzurücken.
Der Ruhetag gestern wurde für Reparaturen an den Booten genutzt, der starke Wind am Dienstag hat doch zu einigen Ausfällen an Umlenkblöcken, Schäkeln, Travellerleinen und Schoten geführt. Ausserdem wurde Proviant nachgekauft. Es blieb aber noch genug Zeit bei Traumwetter am Warnemünder Strand Strandkörbe zu mieten. Mehrere Todesmutige stürzten sich tatsächlich in die eiskalte Ostsee zum schwimmen, alle gesund wieder am Strand zurück. Dann ging es zur Schuppenfete mit Live-Musik und Matjes mit Bier und/oder Wein. Es wurde bis in die Nacht hinein getanzt und gefeiert, auch hier lag der SCR 03 ganz vorne. Um Mitternacht ging es mit der Fähre zurück in den Yachthafen Hohe Düne.
Heute morgen war noch wenig Wind, sodass bei strahlendem Sonnenschein im T-Shirt in den Cockpits der Yachten gefrühstückt werden konnte. Um 9:00 Uhr war der erste Start, um 9:10 Uhr dann die Gruppe der Blue Lady. Die Thats Life und die Offshore starteten um 9:30 Uhr. Bei strammem Wind aus Ost mit 10 Knoten war wieder Spinnaker-Wetter. Die Starts waren teilweise sehr eng, es wurde um die besten Positionen mit freiem Wind gekämpft. Nachdem sich alle SCR 03 Crews freigesegelt hatten ging es Richtung West zur Tonne 2 des Lübeck Gedser Schiffahrtswegs. Der Wind wurde wie vorhergesagt immer stärker, es ging mit 25 kn und immer höherer Welle von hinten dem Ziel entgegen.
Die Crews waren gefordert ständig hochkonzentriert zu steuern und den Spi zu trimmen. Beim SCR 03 lief alles super, andere Crews hatten Probleme, einige Spinnaker sind jetzt Fälle für die Segelmacher.
Ziel war wieder die Seebrücke von Grömitz, der Zieleinlauf konnte Live per Webcam verfolgt werden, inklusive diverser schiefgelaufener Spinnaker Bergemanöver. Die Ankunftszeit gegen 14:30 Uhr fällt auch wieder in die Kategorie Legendär, zur Belohnung für Super Crewleistungen gab es Fischbrötchen, Bier und ganz besonders leckere Bouillabaise mit Flusskrebs als Highlight.
Um 17 Uhr Skipperbesprechung mit Freibier. Morgen früh geht es um 8 Uhr an den Start für einen Amwind Kurs Richtung Fehmarn. Etwas weniger Wind als heute aber auch noch 15 bis 18 Knoten. Das wird ein harter letzter Tag. Wir melden uns nach der Siegerehrung wieder.
Und nicht vergessen, ganz fest Daumen drücken für die Seglerinnen und Segler des SCR 03

 

6. Tag: Von Grömitz nach Fehmarnsund / Siegerehrung

Moin Zusammen,
Wir sind wieder zu Hause angekommen, aber es fehlt noch der Bericht vom letzten Regattatag.
Am Freitag wurde, die Chartergruppen zuerst, bereits um 8 Uhr gestartet. Zuvor gab es auf der Thats Life ein von Ralf gezaubertes Bauernfrühstück für die nötige Power an Bord.
Danach ging es direkt zum ausmessen zur Startlinie. Das ergab eine klare Bevorteilung der Seebrückenseite für den Start.
Die Crew der Blue Lady war in der ersten Startergruppe dabei. Der Wind aus NE mit bereits 15 bis 17 Knoten veranlasste die Crew bereits ein klitzekkeines Reff im Groß zu fahren. Gerade einen halben Meter wurde das Segel im Unterliek gekürzt. Das sollte reichen und eventuellen Sonnenschüssen vorbeugen. Pünktlich zurück an der Startlinie begann das Race mit einer Wende auf der Linie. Durch besseres Timing kreuzte die Blue Lady ohne Wegerecht den Weg vor allen anderen Yachten und konnte sich so geschickt gleich vom Feld absetzen. Mit kurzen Schlägen konnte man sich den Rücken bis zur Tonne Schwarzer Grund frei halten.
Die Thats Life hatte einen sauberen Start zusammen mit der punktgleichen Sugar Richtung Strand. Die erste Wende so getimet das man im Luv der Sugar war. Mit etwas mehr Speed hielt man sich immer zwischen der Sugar und dem Ziel. Bis zum schwarzen Grund konnte die Thats Life, die zwischenzeitlich ein Reff eigebunden hatte, die erste Gruppe bis auf die Blue Lady einholen. Erst kurz vor der Bahnmarke trafen die beiden SCR 03 Boote aufeinander. Nach der zu zeitenden Tonne Schwarzer Grund musste die Crew von Heiko bei immer weiter zunehmendem Wind ins zweite Reff und die Genua etwas einrollen. Das kostete Zeit. Für beide galt die restliche Strecke von rund 10 Seemeilen direkt zum Ziel anzuliegen. 5 bis 6 Schiffslängen lagen nun die SCR 03 Boote auseinander. Auch auf der Blue Lady musste weiter gereffft werden und auf der Strecke ständig gekurbelt und gefiert werden um optimal getrimmt zu fahren. Die Kasseler Yacht Janis kam mit gutem Speed von hinten auf, weit außen schloß noch die Xenia, eine X-442 von den größeren Yachten, auf. Diese konnte dann auch als erste die Ziellinie erreichen, gefolgt von der Janis und kurz drauf der Blue Lady und der Thats Life. Das waren nochmals zwei erste Plätze für die SCR 03 Boote.
Auch die Offshore hatte einen guten Start, konnte jedoch bei diesem starken Wind nicht Punkten. Das Boot ist stark luvgierig bei dieser Windstärke, die in Spitzen 22 Knoten hatte, und konnte nicht wirklich mithalten. Leider reichte es nicht für eine Verbesserung der Plazierung. Dennoch ist die Crew nicht enttäuscht, hat sie doch den Hessencup mit ersegelt. Nun ging es zurück nach Heiligenhafen bzw Fehmarn zur Rückgabe der Boote, weiter zum Hotel, nochmal kurz unter die Dusche und um 18 uhr zur Siegerehrung.
Was solls! So groß waren die Überaschungen ja nicht. Es waren uns ja unsere Ergebnisse bekannt. Heiko Gruppenerster, Klaus Gruppenerster, Stefan Platz 6 von 13. Hessencup entgegennehmen und dann schnell was essen gehn und dann feiern. So war der Plan.
Doch es kam ganz anders. Erstmalig wurde die Hessenmeisterschaft im Fahrtensegeln vom Präsident des Hessischen Segler Verbandes Klaus Lachmann, vergeben... 3. Platz die Sugar. Und dann ging der Medallienregen los... 2. Platz Klaus und seine Crew mit der Blue Lady 《schluck》 1. Platz, der Hessenmeister... Heiko und seine Crew mit der Thats Life. ...HAMMER
Klaus Mackeprang, der die Preiseverleihung moderierte, sagte noch zu mir "geh nicht so weit weg" (grins) Verleihung der Gruppe A, dann Gruppe B ... gut war klar... Ich geh wieder vor, nehme meinen ersten Platz entgegen. Wir freuen uns natürlich riesig. Dann Gruppe C, dann Gruppe D. Gruppenerster Heiko.. ok war ja klar. Heiko's Crew freut sich, das sie die Sugar geschlagen haben. Immerhin der Abräumer vergangener Jahre. Als alle Gruppen ihre Pokale haben, der nächste Pokal. Für die "schnellste Charteryacht" von allen, ICH FASSE ES NICHT als ich meinen Namen und Blue Lady höre. Das hatte ich wahrlich nicht auf dem Schirm. Wieder nach vorne und Pokal abholen. WAHNSINN. Kurz werden meinen Augen nass vor Freude. Wir umarmen uns freuen uns alle, während die Siegerehrung mit anderen Preisen weitergeht. Der nächste Preis ist für die "schnellste Yacht aus Hessen" Und wieder ruft mich Klaus Mackeprang nach vorne. Ich kanns wieder nicht fassen, halte meine Hand vor den Mund, weil ich sprachlos bin. Es wirkt alles so unrealistisch und ist doch kein Traum. Auch die Crew kommt nun nach vorne. Wir nehmen gemeinsam den nächsten Preis entgegen. Der absolute Wahnsinn umgibt uns gerade. Und das war ja noch nicht das Ende.

Der heilige Gral der Hessensegler findet erneut den Weg nach Hause.... der Hessencup is coming Home. Alle SCR 03 Segler müssen nun auf die Bühne. Wir bekommen riesen Applaus von den anderen Crews.
Heiko nimmt 2 Preise mit nach Hause und ist der erste Hessenmeister, die Crew der Blue Lady war der Abräumer der Hessenregatta und nimmt eine ganze Sammlung an Pokalen (4 Preise) mit zurück. Alle sind komplett erschlagen von dem Erfolg ... mehr geht nicht! ... doch es geht noch mehr... der Schinken wartet noch... wir arbeiten dran^^
Es war eine fantastische Woche mit hammergeilem Wetter, reichlich guten Wind. So gut wie alle Kurse wurden bedient. Alle Strecken konnten ohne Bahnverkürzung durchgesegelt werden und wir waren trotzdem immer recht früh, manchmal gefühlt in neuer Rekordzeit, in den Häfen. Die Regatta verlief absolut fair und ohne Proteste. Kleinere aber faire Rangeleien auf der Regattabahn wurden schnell beim Bier nochmals durchgegangen. Die Geselligkeit untereinander und mit anderen Crews war echt super. Man hatte das Gefühl einer riesigen Hessenregatta Familie anzugehören.
In diesem Sinne sehen wir uns zum feiern im Jägerhof. wir freuen uns über Alle die kommen. Es wird ein riesen Fest.

Euer immer noch fassungsloser
Klaus

 

 

 

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